Warum ?
Laut Bundesamt für Umwelt ist rund ein Viertel der Umweltbelastung, die wir durch unsere Ernährung verursachen, auf Foodwaste bzw. vermeidbare Lebensmittelverluste zurückzuführen. Entsprechend kann die Verhinderung von Foodwaste als wichtiger Hebel für nachhaltiges Catering betrachtet werden. Dadurch werden nicht nur Emissionen reduziert – es kann auch finanziell gespart werden!
Achtung: sich zuerst über Hygienevorschriften informieren
Quick-Win-Massnahmen
Aktives Nachfragen bei Produzent*innen, ob aussortiertes Gemüse, welches nicht der Norm entspricht, bei ihnen bezogen werden kann
Vorsicht bei der Lagerung von Lebensmitteln, damit sich diese länger halten
Ein strukturiertes Lager und Inventarisierung mit klarem FIFO-Prinzip (First In First Out) verhilft der Übersicht, welche Lebensmittel bald verwertet werden sollten
Portionengrössen anpassen -> kleinere Mengen servieren und Möglichkeit zum Nachschöpfen bieten
Fallen Überschüsse an, können diese kreativ in die Menüplanung integriert werden. Ein offen gehaltener Menübeschrieb lässt Spielraum für die kurzfristige Nutzung von überschüssigen Lebensmitteln zu
Massnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen auch im Backstage anwenden
Aktives Nachfragen bei Produzent*innen, ob aussortiertes Gemüse, welches nicht der Norm entspricht, bei ihnen bezogen werden kann
Vorsicht bei der Lagerung von Lebensmitteln, damit sich diese länger halten
Lagerbestände möglichst gering zu halten reduziert das Risiko für Food Waste
Ein strukturiertes Lager und Inventarisierung mit klarem FIFO-Prinzip (First In First Out) verhilft der Übersicht, welche Lebensmittel bald verwertet werden sollten
Beschriftung von Tiefgekühltem und Eingemachtem mit Datum
Portionengrössen anpassen -> kleinere Mengen servieren und Möglichkeit zum Nachschöpfen bieten
Menge der zur Auswahl stehenden Gerichte reduzieren bzw. an Bedarf anpassen
Anzahl nicht servierter Mahlzeiten zählen bzw. berechnen, wie viele Besucher*innen kommen und wie viel pro Besucher*in konsumiert wird (ca. 400 bis 500g pro Person; für 80% der erwarteten Gäste kochen)
Besucher*innen bitten, sich wann immer möglich verbindlich für Mahlzeiten anzumelden, um Mengen abschätzen zu können
Verwendung eines Portionenrechners, um die Mengen richtig abzuschätzen
Fallen Überschüsse an, können diese kreativ in die Menüplanung integriert werden. Ein offen gehaltener Menübeschrieb lässt Spielraum für die kurzfristige Nutzung von überschüssigen Lebensmitteln zu
Die Haltbarkeit kann durch Einmachen, Einkochen, Dörren und andere Techniken verlängert werden
Reste wiederverwerten bzw. an Besucher*innen, Mitarbeitende oder eine lokale Organisation abgeben
Lebensmittelreste erfassen und dokumentieren und Angebot sowie Prozesse entsprechend anpassen
Auswahl der Lebensmittel entsprechend ihrer Lagerungsfähigkeit und dem Zubereitungsverfahren (Lebensmittel, die komplett verwendet werden können)