Warum ?
Die An- und Abreise des Publikums stellt in der Tendenz eine der grössten CO₂-Emissionsquelle bei Veranstaltungen dar. Dies ist in erster Linie auf die Anreise per Auto zurückzuführen. Daher sollte die Anreise per ÖV (siehe Veranstaltungszeiten) oder Fahrrad (siehe Förderung der Fahrradnutzung) gefördert und die Anreise per Auto reduziert werden. Wenn dennoch das Auto genommen wird, sollten im Idealfall mehrere Personen ein Auto benutzen, also Fahrgemeinschaften gebildet werden. Dies trifft ebenfalls auch die betriebsinterne Mobilität zu.
Quick-Win-Massnahmen
Förderung von Fahrgemeinschaften durch Hinweise auf bestehende Plattformen und Apps
Reduzierte Attraktivität der Autoanreise
Einführen einer Parkgebühr
Förderung von Fahrgemeinschaften durch Hinweise auf bestehende Plattformen und Apps
Besucher*innen-Mobilitätsumfrage durchführen
Wenn das Ticketing-System dies erlaubt, kann mithilfe der PLZ erkannt werden, von wo das Publikum anreist.
Reduzierte Attraktivität der Autoanreise
Einführen einer Parkgebühr
Parkverbote und Zufahrtsbeschränkungen / Parkplätze nur für mobilitätseingeschränkte Personen
Begrenzte Anzahl Parkplätze, die reserviert werden müssen
Anreize schaffen für die Bildung von Fahrgemeinschaften; bspw. durch kostenlose Parkplätze, Parkplätze in unmittelbarer Nähe oder Essensgutscheine exklusiv für Fahrgemeinschaften
Reduzierung des zu transportierenden Gepäcks
bei Festivals bspw. durch Möglichkeit, Zelte und Grundausstattung zu mieten