Ökologisches Getränkeangebot

Warum ?

Essen (siehe Ökologische Verpflegung) und Getränke haben einen erheblichen Einfluss auf die Emissionen einer Veranstaltung. Es gilt: Der Inhalt macht den grössten Teil der Umweltauswirkungen aus – und nicht die Verpackung oder der Transport (abgesehen von eingeflogenen Waren). Besonders alkoholische Getränke fallen hierbei ins Gewicht.

Wirkung Hoch
Aufwand Tief

Quick-Win-Massnahmen

  • Trinkwasser oder Wasserspender gratis zur Verfügung stellen

  • Kollaboration mit lokalen, regionalen Getränkelieferant*innen und -produzent*innen

  • Positionierung von nachhaltigen Getränken präsent und gut sichtbar auf der Karte («Nudging»)

  • Trinkwasser oder Wasserspender gratis zur Verfügung stellen

  • Kollaboration mit lokalen, regionalen Getränkelieferant*innen und -produzent*innen

  • Positionierung von nachhaltigen Getränken präsent und gut sichtbar auf der Karte («Nudging»)

  • Verwendung von Mehrweg- statt Einwegflaschen

  • Attraktives alkoholfreies Getränkeangebot

  • Hausgemachter Eistee oder Mischgetränke (mit Leitungswasser gemacht) statt Süssgetränke aus der Flasche

  • Angebot von kleinen, lokal produzierten und bestenfalls biologischen Getränken statt von grossen internationalen Firmen

  • Getränke im Offenausschank aus grossen Gebinden anbieten – allerdings nur, wenn diese aufgebraucht werden können (siehe Reduktion von Verpackungsmaterial)

Glossar

Nudging

Eine sanfte Motivationstechnik, bei der die Entscheidungen von Personen auf eine gewünschte Option (wie beispielsweise ein vegetarisches Gericht) gelenkt werden, ohne dass diese ihnen jemals aufgezwungen wird.