Mehrweggeschirr / -becher

Warum ?

Meistens spielt es eine wichtigere Rolle, was auf dem Teller liegt, als aus welchem Material der Teller ist. Dennoch stellt die Wahl des Geschirrs einen Hebel zur Emissionsreduktion dar: Um mit Abfall verbundene Emissionen zu vermeiden, eignet sich der Einsatz von Mehrweggeschirr. Dieses weist, im Vergleich zu anderem Verpackungsmaterial (bspw. Karton- oder kompostierbares Geschirr), die geringsten Umweltauswirkungen auf.

Wirkung Hoch
Aufwand Mittel
  • Möglichkeit zum kostenlosen Auffüllen der eigenen Trinkflasche anbieten oder Trinkbrunnen aufstellen (siehe Ökologisches Getränkeangebot)

  • Verzicht auf Einwegartikel (bspw. Strohhalme, Portionsverpackungen bei Ketchup und Einweggeschirr, auch wenn biologisch abbaubar aus nachwachsenden Rohstoffen)

  • Stattdessen Einsatz von Mehrweggeschirr für Catering der Künstler*innen und Crew, beim Barbetrieb, beim Essen für Publikum und Angestellte

    • Verwendung eines einheitlichen Pfand- und Rückgabesystems, um den Rücklauf des Geschirrs abzusichern

  • Bezug des Mehrweggeschirrs (und falls notwendig des Spülsystems) von regionalen Anbieter*innen, um lange Transportwege zu vermeiden. Bestenfalls vor Ort waschen.

  • Verwendung nachhaltiger und biologisch abbaubarer Reinigungsmittel für Spülsysteme

  • Speisen als Fingerfood / in essbaren Behältern (bspw. im Brot) servieren

  • Publikum dazu auffordern, ihr eigenes Geschirr / eigene Becher von zuhause mitzunehmen oder jeder Person einen Becher zur Verfügung stellen, welche diesen den ganzen Anlass lang nutzt (und Abwaschstation zur Verfügung stellen)