Externe Nachhaltigkeitskommunikation

Warum ?

Eine fundierte und glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation bildet das Bindeglied zwischen strategischen Zielen und öffentlicher Wahrnehmung. Sie sichert das Vertrauen von Publikum, Künstler*innen, Förderinstitutionen, Behörden, stärkt die Vorbildfunktion der Institutionen und trägt durch eine faktenbasierte Berichterstattung zur gesellschaftlichen Sensibilisierung bei.

  • Haben die kommunizierten Massnahmen eine relevante Auswirkung auf die tatsächliche Umweltbelastung?
  • Sind die getroffenen Massnahmen geeignet, um die Umweltauswirkungen wirklich zu vermindern?
  • Werden auch unangenehme Informationen kommuniziert?
  • Wird der Realität entsprechend kommuniziert, ohne Übertreibungen?
  • Werden Emissionen nur kompensiert im Zusammenhang mit Reduktionsmassnahmen?
  • Werden Ziele immer mit entsprechender Umsetzung kommuniziert?
  • Werden nicht nur Massnahmen betont, die bereits gesetzlich oder durch einen Leistungsvertrag verpflichtend sind?
Wirkung Hoch
Aufwand Mittel

Quick-Win-Massnahmen

  • Nicht nur Erfolge sondern auch Misserfolge kommunizieren. Was funktioniert noch nicht? Wo sind wir noch nicht so weit wie wir sein wollen? 

  • Um die Fallen von Greenwashing zu vermeiden, sollte eine Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Zielen erarbeitet werden

  • Nicht nur Erfolge sondern auch Misserfolge kommunizieren. Was funktioniert noch nicht? Wo sind wir noch nicht so weit wie wir sein wollen? 

  • Zielgruppen-Analyse: Wen will ich mit meiner Nachhaltigkeitskommunikation erreichen (Besucher*innen, Künstler*innen, Förderinstitutionen, Verwaltung/Behörden, Partner*innen/Lieferant*innen)? (für Mitarbeitende vgl. interne Sensibilisierung)

  • Handlungsfelder definieren: Wo kommuniziere ich – auf der Website, mit Presse / Medien, auf Social Media, in Printprodukten (Flyer, Jahresberichte, Infografiken etc.)? Wann kommuniziere ich – vor, während oder nach einer Veranstaltung?

  • Greenwashing vermeiden

    • Nur belegbare und messbare Massnahmen kommunizieren

    • Keine unangenehmen Informationen weglassen

    • Der Realität entsprechend kommunizieren (keine Übertreibungen)

    • Verzicht auf unspezifische Begriffe wie «nachhaltig», «grün», «verantwortungsvoll»

    • Klare Bezüge der Umweltauswirkungen ausweisen; bspw. wenn sich bei Merch-Verpackung ein Recycling-Label nur auf die Verpackung aber nicht auf den Artikel bezieht

Glossar

Greenwashing

«Greenwashing, auf Deutsch auch oft «Grünfärberei» genannt, liegt vor, wenn Produkte oder Verhaltensweisen als umweltfreundlicher dargestellt werden, als sie eigentlich sind. Darunter fallen insbesondere Nachhaltigkeitsversprechen, die übertriebene, falsche oder irreführende Aussagen enthalten.» (Quelle: myclimate)